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Manchmal ist Herrchen wirklich schwierig. Letzte Woche meckert er, dass an der Kreuzung der richtige Weg geradeaus ging. Diese Woche meckere ich. Der Weg ging (erwartungsgemäß) in der ersten Suche nicht geradeaus. Herrchen wusste das und lässt mich trotzdem laufen. Grmpf. Der kann mir auch mal helfen!
Aber dafür habe ich im Wald mehrere Leute „gefunden”, die sich alle bereitwillig von mir abschnüffeln ließen und sich dann aber sagen lassen mussten, dass sie es nicht waren, die ich suchen sollte.
Bei der zweiten Suche wollte Herrchen mich dann wieder bewusst in die Irre leiten. Da setzt der Typ mich doch genau in die Gegenrichtung an. Die Helferin hatte ich nicht weggehen sehen. Sie hätte ja auch genau in Ansatzrichtung gegangen sein können.
Aber seht selbst.
Dagmar fragt sich auf dem Video übrigens, was Herrchen an dieser Suche wieder gestört haben könnte. Die Antwort: Nichts!
Dass Herrchen mit untreu ist, habe ich ja schon akeptiert. Aber jetzt kommt er auch noch mit den unglaublichsten Geschichten nach Hause. Er sagt — zum Beispiel, dass Joshi schon richtig gut trailen kann. Und das in der zweiten Stunde. Da habe ich erst geglaubt, dass er mir Quatsch erzählt. Aber nachdem ich das Video gesehen habe, muss ich sagen: Respekt! Für die zweite Stunde gar nicht soooo übel.
Da muss ich mich richtig anstrengen. Aber dass ich auch was kann, seht ihm im nächsten Artikel (es dauer leider endlos, bis die Videos hochgeladen sind).
Mit dem Spielen haben Joshi und ich das ja (noch) nicht so. Aber wir können schon ziemlich gut im Team mit anderen Spielen.
Hier hat es Tante Finja getroffen. Joshi hat sie dann auch wirklich klein gekriegt im Verlaufe des Abends. Er hat die ganze Zeit an ihr rumgekaut und wollte spielen, bis sie sich auf Hannas Schoß geflüchtet hat… Nicht schlecht der Zwerg.
Herrchen hat ja ordentlich Schelte bekommen, weil er sich nicht sicher ist, ob ich gestern souverän (weil keinen Blick links und rechts verschwendet) gefunden habe oder zufällig (weil geradeaus einfach am einfachsten ist).
Urteilt selbst.
Nur zur Ergänzung: Von dieser Kreuzung gehen fünf Wege ab. Sowohl der Hund als auch der HuFü habe nicht gesehen, wohin der Helfer gegangen ist. Wurschti wurde nicht mit dem Gesicht in die richtige Richtung angesetzt. Und noch eins: Der Leinenzug kommt auf em Video nicht zur Geltung. 
So, nachdem es der Zwerg gestern gewagt hat, sich im heiligen Mantrailing zu versuchen, habe ich bei der Geschäftsleitung klargestellt, dass diese Aufgabe in meinen Kompetenzbereicht fällt. Das wurde auch akzeptiert. 
Also bin ich heute mit Herrchen zum Mantrailing gefahren und der Zwerg durfte nicht mit und hat auch keine Beate-Behandlung zum Trost bekommen. 
Bei uns wird sich in der nächsten Zeit beim Mantrailing einiges ändern. Das fing heute schon bei den Geruchsartikeln an. Wir wollen ab jetzt vermehrt „echte Gegenstände” als Geruchsartikel nehmen und nicht immer nur die doofen Wisch&Trail-Taschentücher. Auf dem Stundenplan stand heute, das Ausarbeiten von Kreuzungen. Und weil ich soooo lange nicht gesucht habe, durfte ich auch gleich anfangen. Angesetzt wurde ich quer zum Weg, nahm einen tiefen Zug aus dem Beutel und ab ging die Post. Am Abgang habe ich überhaupt keine Zeit verloren, sondern bin zielstrebig und souverän gerade rüber. Und kurze Zeit später hatte ich dann auch den Thomas gefunden. Hach, ordentlich Frikadelle eingeatmet und mit dem Dottie gespielt. Herrlich!
Jetzt ist Herrchen, der alte Knüterpott sich natürlich nicht sicher, ob ich denn wirklich wusste, dass geradeaus der richtige Weg ist oder ob ich quasi nur dem Gesetz der Trägheit gefolgt bin, das mich geradeaus über die Krezug geschoben hat. Der alte Pessimist.
Man kann mir viel nachsagen. Aber nicht, dass ich nicht tolerant wäre. Ich toleriere Joshi, solange er mir nicht allzu nahe kommt. Ich akzeptiere, dass er mein Futter frisst, wenn man davon ausgeht, dass mir die Nacktnasen das von meiner Ration abziehen, was er bekommt. Ich akzeptiere, dass er auf meiner Decke schläft, weswegen ich sie nachts sicherheitshalber nicht mehr verlasse.
Aber eins kann ich nicht akzeptieren: Dass er mit meinem Herrchen zum Mantrailing geht!!!
Aber immer der Reihe nach. Ich fuhr mit Frauchen und Joshi zu Beate. Hehehe, mein Wellness-Termin. Stutzig machte mich, dass Herrchen schon vor Beates Tür wartete. Mir war’s zunächst egal, ich bin gleich zielsicher in den Garten gegangen. Ich kenne mich ja hier aus. Dann war aber Joshi auf einmal weg. Herrchen auch. Und der Mantraling-Rucksack war auch weg. Schweinerei.
Aber Herrchen hat mir versprochen, dass ich morgen auch wieder dran bin. Ok, das kann ich tolerieren. 
Ergänzung von der Chef-Redaktion: Beim Mantrailing ist es genauso wie sonst mit einem jungen und einem erfahrenen Hund. Es ist total spannend zu sehen, wie der junge Hund neue Herausforderungen annimmt und meister. Und es ist total klasse, wenn ein Hund die Basics schon kann und man an anderen, weiter führenden Dingen arbeiten kann. Mir wurde heute klar, dass nicht jeder Hund sofort weiß, was ich von ihm will, nur weil ich schon einen Hund habe, der das weiß. 
Joshi lässst sich leicht ablenken, was ja in manchen Situationen nicht verkehrt ist. Dadurch hatte er vor der allerersten Suche schon wieder vergessen, dass jemand mit Wurst in der Tasche verschwunden ist, bevor es losging. Bei der zweiten Suche war’s schon besser und dann nach einer Pause ging er schon ab wie Rakete und man glaubt gar nicht, wie viel Kraft so ein Zwerg schon hat.
Diese Frage wird hin und wieder in einem der größeren Online-Nachrichtenmagazine gestellt. Ich habe mich in der letzten Zeit auch häufig gefragt: Was macht eigentlich Finja?
Wir haben seit gestern Besuch. Und Frauchen — als gute Gastgeberin — ist heute mit unserem Besuch unterwegs gewesen. Und ich als perfekter Gastgeber habe mich von meiner besten Seite gezeigt und war auch mit. Heute? Ist heute nicht Sonntag? Muss da der Zwerg nicht zur Hundeschule in den Kindergarten? Ja, muss er. Und heute durfte er mit Herrchen in die Schule. Und dann haben mir die beiden eine Überraschung gemacht und haben Finja mitgebracht.
Aber die war irgendwie etwas platt, als ich von meinem Spaziergang wieder da war. Warum nur?
Und Joshi lehnt jetzt jede Spielaufforderung ab.

Wirklich jede. 

Und klar ist auch, was Finja macht: Hausbesuche, um Rüden (und die, die es mal werden wollen) die Köpfe zu verdrehen.
Wir schulden euch noch etwas: Den Rest des Berichtes von Indis letztem Besuch. Wir erinnern uns, dass die Indischen eigentlich nur zum Teich wollten, wir uns aber gleich eingeklinkt hatten.
Wie sieht es eigentlich an den Clausthaler Teichen im Sommer aus? Total leer für Mallorca-Maßstäbe. Und total überlaufen für Oberharzer Verhältnisse. Die einzige Chance auf ein ungestörtes Badevergnügen ist also, sich irgendwie der anderen Leute am Teich zu entledigen. Und die Aufgabe hat Indi übernommen. Er meinte, dass wenn er einen auf Ungeheuer macht, alle anderen Leute abhauen würden.

Als besonders gruseliges Accessoire hat er sich noch unsere Frisbee-Scheibe geliehen.
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Gestern war wirklich komisch. Ich war erst eine lange Tour mit Herrchen. Dann kamen nachmittags unsere spanischen Nachbarn zu Besuch und wir sind dann um unseren Teich gewatschelt..
Als ich mich dann abends schon auf mein Schlafkissen im Schlafzimmer begeben wollte, sagte Herrchen, dass das nicht ginge. Wie? Geht nicht? Komisch! Kurz danach schnappte sich Herrchen unseren heiligen Mantrailing-Rucksack und stieg ins Auto. Ich dachte, der arme Kerl fäht so oft alleine im Auto, da komme ich doch mit. Pünktlich kurz vor 23:00 Uhr trafen wir am Treffpunkt ein: Dem Gelände eines Kieswerks. Vielen lieben Dank an Dana, durch die wir dort suchen durften!
Es war ganz schön unheimlich dort. Es standen viele schwarze Gestalten herum, in der Ferne kläfften ein paar Hunde in einer Zwingeranlage und ein fahler Vollmond beleuchtete die Szenerie gespenstisch. Es kamen dann noch Hunde zu unserem Ausganspunkt, mit Lichter geschmückt, die Hundeführer mit Taschen– oder Stirnlampen. Ganz schön gruselig.
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Auch bei mir merkt man, dass ich in einem Lehrerhaushalt aufgewachsen bin. Das Lehren liegt mir quasi im Blut. Gestern habe ich dann mal mit dem Zwerg geübt. Und wieder stand Impulskontrolle auf dem Stundenplan. Die Erklärung dieser Übung war ganz einfach: Wenn du das Spielzeug nimmst, gibt’s Mecker.
Anmerkung der Chefredaktion: Ich (Jörg) lag auf unserer Draußenschlafmatratze im Wohnzimmer, der Ball neben mir. Wurschti hasst Untergründe, die man einsinkt. Ich wunderte mich also entsprechend, als er auf die Matratze kam, mir sogar auf den Brustkorb stieg und dann mit einem Schalk im Nacken und dem Ball abzog und rumquietschte. Immerhin hat er sich in den letzten Wochen beim Spielen wirklich zurückgehalten. Dass er dann aber so eine Show abzieht (die noch viel länger geht), hätte ich nicht gedacht.
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